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Pressemitteilung der Beziksgruppe Mittelhessen zum Tarifabschluss

Trier: „Pragmatische Lösung bringt Planungssicherheit für Arbeitgeber und Arbeitnehmer“ // Stärkung für die Tarifautonomie

19.02.2010
Wetzlar. „Der Tarifabschluss in der nordrheinwestfälischen Metall- und Elektroindustrie zeigt die Handlungsfähigkeit verantwortungsvoll agierender Tarifvertragsparteien“, sagt Alexander Trier, Vorstandsvorsitzender der mittelhessischen Bezirksgruppe des Arbeitgeberverbandes HESSENMETALL. „ Er ist ein Erfolg, weil er den Arbeitgebern die nötige Planungssicherheit bis März 2012 gibt. Er ist aber auch ein Erfolg für die Mitarbeiter, weil diesen mit dem Beitrag zur Beschäftigungssicherung ein Teil der aktuellen Angst vor der Zukunft genommen werden kann.“
Wetzlar. „Der Tarifabschluss in der nordrheinwestfälischen Metall- und Elektroindustrie zeigt die Handlungsfähigkeit verantwortungsvoll agierender Tarifvertragsparteien“, sagt Alexander Trier, Vorstandsvorsitzender der mittelhessischen Bezirksgruppe des Arbeitgeberverbandes HESSENMETALL. „ Er ist ein Erfolg, weil er den Arbeitgebern die nötige Planungssicherheit bis März 2012 gibt. Er ist aber auch ein Erfolg für die Mitarbeiter, weil diesen mit dem Beitrag zur Beschäftigungssicherung ein Teil der aktuellen Angst vor der Zukunft genommen werden kann.“

Gerade hier in Mittelhessen, geprägt von der optischen Industrie und Betrieben der Automobilzulieferer, wurde die schnelle und besonnene Einigung sehr aufmerksam zur Kenntnis genommen. „In Zeiten von Kurzarbeit ist jedes Signal, dass die Weichen auf eine gemeinsame Zukunft stellt eine Erleichterung“, so Trier.
Bei Betrachtung der nüchternen Zahlen wird deutlich, dass jede Unterstützung willkommen ist: Aktuell liegt der Auftragseinbruch bei den regionalen M+E Unternehmen immer noch bei fast 30 % und immer noch sind „nur“ etwa 3,5 % der Arbeitsplätze weggefallen. Die Betriebe haben die bestehenden Möglichkeiten zur Beschäftigungs-sicherung trotz der damit verbundenen Kosten genutzt. Hier wurde verantwortungsvolles Handeln in schwierigen Zeiten demonstriert. 

Die Unternehmen haben nun nach den Vorgaben des Pilotabschlusses für 25 Monate weitere Optionen zur Beschäftigungssicherung. Die vereinbarten Lösungen zur Absenkung der Arbeitszeit stellen zudem eine geeignete Alternative zur gesetzlichen Kurzarbeit dar. Dies hilft bei der Überwindung der Krise genauso, wie der vereinbarte Aufschub bei der linearen Entgelterhöhung bis zum April nächsten Jahres.
„Ein Abschluss zwei Monate vor Ablauf der geltenden Tarifverträge zeigt vor allem eines: Arbeitgeber und Gewerkschaften sind ihrer gesamtwirtschaftlichen Verantwortung gerecht geworden. Hier ist die Tarifautonomie in jedem Fall gestärkt worden“, resümierte Trier.

Trier hofft nun, dass die Politik bei der Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge im Rahmen von Kurzarbeit über 2010 hinaus, auch einen Beitrag leistet, um  Fachkräfte gerade bei fehlender Auslastung noch in den Unternehmen belassen zu können.

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