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„Meine Zukunft Awards 2010“ der Metall- und Elektro-Industrie vergeben



HESSENMETALL prämiert innovativen Nachwuchs // „Goldmedaille“ für Schunk Azubis



Lich. Die Gewinner des Innovationswettbewerbs M+Eine Zukunft 2010“ für den Nachwuchs in der Metall- und Elektro-Industrie stehen fest. „Mit anwendbaren Innovationen der Konkurrenz um eine Nasenlänge voraus sein, ist die globale Herausforderung unserer M+E-Industrie. Unser Nachwuchs in Hessen hat in diesem Wettbewerb gezeigt, dass er in unserer olympischen Disziplin „Innovation“ medallienreif ist“, gratulierte Professor Dieter Weidemann, Vorstandsvorsitzender des ausrichtenden Arbeitgeberverbandes HESSENMETALL, den vier Gewinnerteams.

Für die Firma Schunk Sintermetalltechnik aus Heuchelheim als Sieger in der Kategorie Produktionsablauf, haben Christoph Beyer, Lukas Loh, Irina Deschewich und Lukas Prüfert eine eigene Konstruktion entwickelt, in der bis zu 40 kg schweren Drehfutter-Backen aufgenommen werden können. Bislang mussten die Mitarbeiter mit ihrer Körperkraft diese Backen auswechseln. Der neue Ablauf schafft mehr Arbeitssicherheit und schont vor allem die Gesundheit der Maschinenbediener.

Auch die Auszubildenden der Firma Limtronik aus Limburg hatten sich mit ihrem Life Guard System hervorragend vorbereitet, scheiterten aber in der Kategorie Logistik und Organisation knapp. Dennoch fand das Systems von Niclas Beiam, Marie Löhr, Simon Schmortte und Nicolas Väth, welches durch optische und akustische Warnung auf mögliche Gefährdungen von Mitarbeitern aufmerksam macht, großen Beifall. 

„Mit einem solchen Nachwuchs ist die M+E-Industrie bestens gerüstet, um die hohe Qualität der Produkte und Dienstleistungen, schnelle und zuverlässige Lieferung, optimales Vorhalten der Bestände, eine effiziente Organisation und hohe Beschäftigungszahlen zu sichern. Unsere beiden mittelhessischen Firmen haben gezeigt, wie wichtig sie den kreativen Unternehmergeist ihrer Auszubildenden nehmen“, freute sich auch Dr. Dirk Hohn, Geschäftsführer der HESSENMETALL Bezirksgruppe Mittelhessen. Immer mehr Teams würden sich am Wettbewerb beteiligen - waren es 2009 noch 18, seien es 2010 schon 27 gewesen. Und im nächsten Jahr würden es wieder mehr, zeigte sich Hohn zuversichtlich. Denn im Grunde seien alle Gewinner. Auch wer hier nicht weiterkomme, habe seinem Betrieb doch echte Innovation verschafft.

Auch erfolgreich war in der Kategorie Administration das Team von Continental Automotive Bebra mit einem effizienten Räumungsplan bei Feuer. In der Kategorie Logistik und Organisation gelang dem Team der Viessmann Werke, Allendorf mit einer den Maschinenzugang regelnden Vitocard der Sprung auf das oberste Treppchen. Und bei „Produkte und Dienstleistungen“ hatte Sirona Dental Systems aus Bensheim mit einer automatischen Anpassung der Beleuchtung an die jeweilige Tageslichtintensität die Nase vorn.



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