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„Meine Zukunft Awards 2012“ HESSENMETALL prämiert Ideen von Auszubildenden und dualen Studenten

Drei mittelhessische Unternehmen qualifizieren sich für das Finale am 28. Februar

09.02.2012
mk13img_0225.jpgFrankfurt am Main. Giessen. Wetzlar. Limburg. Im Rahmen des Innovationswettbewerbs „Meine Zukunft“ prämierte Hessenmetall, der Arbeitgeberverband der hessischen Metall- und Elektro-Industrie, auch 2012 die besten Ideen und Projekte von Auszubildenden und Trainees seiner Mitgliedsunternehmen.  Von den 21 teilnehmenden Teams kamen in diesem Jahr acht aus Mittelhessen – ein neuer Beteiligungsrekord für die Region. 
„Wir freuen uns in diesem Jahr doppelt: zum einen über die hohe Beteiligung der Mitgliedsunternehmen aus unser Bezirksgruppe, zum anderen über die beeindruckende Innovationskraft und Präsentationsfähigkeit der jungen Auszubildenden. Hier wird unseren Slogan „Der beste Nachwuchs für die beste Branche“ eindrucksvoll bewiesen“, kommentierte Jury-Mitglied Dr. Dirk Hohn, Geschäftsführer der Bezirksgruppe Mittelhessen die Ergebnisse.

Am Ende des Tages waren die Finalisten für die „Meine Zukunft Awards 2012“ nominiert. Auch drei Teams aus Mittelhessen konnten sich über eine Einladung zum Finale freuen: In der Kategorie „Produktionsablauf und Logistik“ setzten sich die Auszubildenden der Firma Schunk, Heuchelheim mit dem Projekt „Optimierter Füllvorgang“ durch. Bei dieser Idee wird der Verlust von Metallpulver beim Pressvorgang an Maschinen durch eine Kombination verschiedener Verbesserungen drastisch verringert Auch das Unternehmen KMW Kühlmöbelwerk Limburg GmbH konnte mit seinen Marktführern in der Kategorie „Einzelne Produkte und Dienstleistungen“ überzeugen. Die von den Azubis entwickelten, elektrischen Wegweiser für Kühltruhen unterstützen den Kunden bei der Suche nach dem gewünschten Produkt und liefern zusätzliche Informationen. Und auch die Firma Duktus Rohrsysteme lies mit ihrer Präsentation zum Energiemanagement die Konkurrenz in der Kategorie „Administration und Personalmanagement“ hinter sich. Ihr Projekt bestand aus einer umfassenden Testreihe zum Gasverbrauch im Rohrglühofen des Unternehmens und der Optimierung des Aufwärmvorgangs.
Auf dem Weg ins Finale knapp geschlagen wurde neben dem Team der Firma Limtronik, Limburg, mit ihrem Projekt „Small Business“ in der Kategorie „Einzelne Produkte und Dienstleistungen“ auch ein weiteres Team der Firma Schunk mit einem Azubi-Film für potentielle Bewerber in der Kategorie „Administration und Personalmanagement“. Nicht ganz fürs Finale reichte es im Bereich „Produktionsablauf und Logistik“ für zwei Mannschaften von Schunk mit Ihren Projekten „Intelligentes Beleuchtungssystem“ und „Verpackungstisch“. Schließlich mussten auch die Vorjahressieger Pfeiffer Vakuum in der neugeschaffenen Kategorie für Duale Studenten diesmal in einer spannenden Entscheidung anderen den Vortritt lassen.

„Als Jury können wir nur den Hut vor der Leistung der Auszubildenden ziehen. Wir haben durchweg informative und unterhaltsame Präsentationen erlebt und standen vor wirklich schwierigen Entscheidungen bei der Vergabe der Finaltickets. Zumal die Jugendlichen wieder zeigen konnten, dass ein unverbauter Blick auf die Abläufe im Unternehmen immer wieder zu erstaunlichen Innovationen und Verbesserungen führen kann“, sagte Jury-Mitglied Sascha Drechsel, Bereichsleiter Öffentlichkeit des Verbandes in Mittelhessen. Mit dem Wettbewerb „Meine Zukunft“ fördert HESSENEMETALL inzwischen schon zum vierten Mal die kreativen Talente und die Innovationspotenziale am Standort Hessen. Ziel des Nachwuchspreises ist die gezielte Honorierung der Innovationsfähigkeit und Kreativität von Auszubildenden und Trainees.

Die Auswahl der Nominierten erfolgte nach der Präsentation der Projekte im Frankfurter Haus der Wirtschaft Hessen durch eine Jury, bestehend aus Geschäftsführern und Kommunikatoren des Verbandes. Die Juroren zeigten sich von den eingereichten Projekten und den Ideenreichtum der Teilnehmer beeindruckt. „Alle Unternehmen, die ihre Auszubildenden hier ins Rennen schicken, können durch den hervorragenden Auftritt der jungen Mitarbeiter nur gewinnen,“ bilanzierte Hohn.

Eine mit renommierten Vertretern aus Wissenschaft, Medien und Wirtschaft besetzte Jury wird am 28. Februar 2011 in der „Käs“  in Frankfurt aus den Finalisten die Sieger in den vier Kategorien ermitteln. 


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