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HESSENMETALL Mittelhessen engagiert sich erstmals auf der Ausbildungsmesse Chance

Dr. Hohn: Integrierter Ansatz zur Bekämpfung des Fachkräftemangels

09.01.2012
Gießen / Wetzlar. Wenn am 15. Januar die Ausbildungsmesse „Chance 2012“ ihre Pforten in den Giessener Messehallen öffnet, wird zum ersten Mal auch die mittelhessische Bezirksgruppe des Arbeitgeberverbandes HESSENMETALL dabei sein. Unter der Überschrift „Straße der Metall- und Elektroberufe“ will der Verband der jugendlichen Besucher verstärkt auf die Ausbildungs-möglichkeiten und Studienfächer in der Metall- und Elektroindustrie aufmerksam machen.
Gemeinsam mit seinen Mitgliedsunternehmen wird der Verband im Rahmen eines integrierten Ansatzes die Vorteile und Karrierechancen der Branche deutlich machen.
Hierzu kommt zum Einen der moderne Sechs-Achsen-Flugsimulator zum Einsatz, der den Besucherinnen und Besuchern den Spaß an der Technik verdeutlichen soll und neben dem Eventcharakter auch selbst ein hervorragendes Stück High-Tech darstellt. Zum Anderen steht das M+E-Infomobil zur Verfügung, ein über 17 Meter langer Gelenkbus, der neben umfassendem Informationsmaterial auch voll funktionsfähige Maschinen beinhaltet, die in den Metall- und Elektrounternehmen zum Einsatz kommen. Hier können die Jugendlichen neben einem CAD-System unter Anleitung an einer echten CNC-Maschine arbeiten oder sich eine kleine Produktionsstraße erklären lassen. Für all diejenigen, deren Interesse an Berufen wie Werkzeugmechaniker, Feinoptiker, Mechatroniker oder Industriemechaniker geweckt wurde stehen dann aus den Reihen der Verbandsmitglieder die erfahren Ausbildungsbetriebe bedea, Emhart Tucker, KLA Tencor, Mettler-Toledo, Schunk oder Zeiss zur Verfügung. An den Messeständen können konkrete Informationen zu den Möglichkeiten einer Ausbildungsstelle in den jeweiligen Unternehmen erfragt werden. Zudem werden zweimal täglich Berufsbilder von Auszubildenden aus den Betrieben am Infomobil vorgestellt. Und wer sich für ein duales Studium in einem mittelhessischen M+E-Betrieb interessiert, kann hierzu nicht nur die Unternehmen direkt befragen, sondern auch am Stand des Verbandes selbst aktuelle Informationen erhalten.

Was HESSENMETALL dazu bewogen hat, sich erstmals an der Chance zu beteiligen, erläutert Dr. Dirk Hohn, Geschäftsführer der mittelhessischen Bezirksgruppe: „Uns hat zum einen das durchdachte und erprobte Konzept der Messe Gießen, dass in den vergangenen Jahren immer über 4000 Besucher in die Hallen gelockt hat, überzeugt. Hauptargument für unser Engagement ist aber der speziell in der M+E Industrie immer gravierender zu Tage tretende Fachkräftemangel. Wir sehen es als unsere Aufgabe, unsere Mitglieder bei der Überwindung dieser Fachkräftelücke zu unterstützen und die attraktiven Berufe der Branche in den Fokus zu rücken. Hervorragende Arbeitbedingungen und eine Top-Bezahlung sind gute Argumente für eine Zukunft im Bereich der Metall und Elektroberufe, egal ob als Facharbeiter, Techniker oder Ingenieur. Dies gilt im Übrigen ganz besonders auch für junge Frauen, denen hier alle Wege offen stehen.“  


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