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Die Zahlen der M+E-Industrie im März 2011

7.100 neue Stammarbeitsplätze // Umsatz steigt um 25 Prozent auf 5,3 Mrd. Euro / Risiken vor allem Rohstoff-Hausse und Schuldenkrise

24.05.2011
M+E-Beschäftigungsentwicklung Hessen Frankfurt am Main. "7.100 neue Stammarbeitsplätze im Vergleich zum März 2010 belegen einen stabilen Trend des Beschäftigungsaufbaus in der hessischen M+E-Industrie. Die erneute Steigerung der Aufbauquote auf 3,6 Prozent übertrifft das Ergebnis des Vormonats und liegt deutlich über dem Bundestrend von 2,7 Prozent. Auch die Geschäftsentwicklung gibt Grund für fundierte Zuversicht. Vor allem die Umsätze mit ausländischen Geschäftspartnern haben mit einem Plus von 31 Prozent die Gesamtentwicklung positiv beeinflusst", so Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer ...
des Arbeitgeberverbands HESSENMETALL, heute in Frankfurt zu den Zahlen der größten hessischen Industrie mit aktuell 204.250 Beschäftigten. Als Risiken nannte er die Hausse der Rohstoffpreise, den Fachkräftemangel und die Schulden- und Währungskrisen.


Die Auslandsgeschäfte dominierten im März 2011 die Umsätze in der hessischen M+E-Industrie: 2,9 Mrd. Euro, das entspricht einer Steigerung von 31 Prozent – konnten hier umgesetzt werden. Aber auch die Inlandsumsätze mit einer Steigerung von 18 Prozent auf 2,4 Mrd. Euro können sich sehen lassen. Insgesamt stiegen die Umsätze im Vorjahresvergleich um 25 Prozent auf 5,3 Mrd. Euro.

Weiteren Aufwind gibt es auch bei den Auftragseingängen: 11 Prozent mehr Aufträge aus dem Ausland, 6 Prozent mehr Inlandorders steigern die Auftragseingänge insgesamt um 9 Prozent.

Vor allem zwei M+E-Branchen erzielten sehr gute Umsatzzuwächse: Die Autoindustrie steigerte um 55 Prozent auf 1,6 Mrd. Euro. In der Metallerzeugung und -bearbeitung gab es eine Erhöhung um 58 Prozent auf 906 Mio. Euro. Die industrienahen Dienstleistungen wuchsen um 9 Prozent und trugen mit 247 Mio. € Umsatz zum positiven Ergebnis der hessischen M+E-Industrie bei. "Es reicht heute häufig nicht mehr, nur ein Produkt anzubieten. Die Integration von wertschöpfender Dienstleistung trägt dazu bei, Kunden stärker zu binden, Umsätze zu steigern und mehr Neugeschäft zu akquirieren. Deshalb birgt die Ausweitung der industrienahen Dienste langfristig eine Menge Wachstumspotential", so Fasbender.

Abbildung: Die Umsatzverteilung Hier das Ranking der M+E-Branchen in Hessen nach Umsatzanteilen – nun in neuer Struktur. Dadurch haben sich die Gewichte etwas verschoben.


Ein Blick auf die großen Vier:
Automobil 27 Prozent
Maschinenbauknapp 16 Prozent
Metallerzeugung, Gießereien 15 Prozent
Elektroindustrie 
18 Prozent, inzwischen aber aufgeteilt in*

*Elektrische Ausrüstungen  (10,5 Prozent) und DV-Geräte etc. (7,5 Prozent)

Besonders erwähnenswert ist eine neue "Branche", die quasi für die industrienahen Dienstleistungen des Industriegeschäfts, vor allem des Maschinenbaus steht: Reparatur und Installation von Maschinen und Ausrüstung. Sie erzielt knapp 5 Prozent an der gesamten Wertschöpfung. Wir erwarten hier auf mittlere und längere Sicht weitere Steigerungen.



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