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„Goldmedaille“ für Pfeiffer-Azubis

„Meine Zukunft Awards 2011“ der Metall- und Elektro-Industrie vergeben // HESSENMETALL prämiert innovativen Nachwuchs

17.02.2011
Lich. Die Gewinner des Innovationswettbewerbs M+Eine Zukunft 2011“ für den Nachwuchs in der Metall- und Elektro-Industrie stehen fest. „Alle Teams die ihre Ideen heute hier vorgestellt haben, haben uns in der Jury überzeugt. Überzeugt davon, dass Ihre Idee von großem Nutzen für Ihr Unternehmen ist – und sicher für einige weitere Unternehmen sein könnte. Überzeugt davon, dass Sie über sehr beeindruckende Potenziale verfügen und überzeugt davon, dass Ihre ganze Firma sehr stolz auf Sie sein kann“, gratulierte Professor Dieter Weidemann, Vorstandsvorsitzender des ausrichtenden Arbeitgeberverbandes HESSENMETALL, den vier Gewinnerteams. 
Für die Firma Pfeiffer Vacuum aus Asslar als Sieger in der Kategorie Einzelne Produkte und Dienstleistungen haben Meike König, Alena Bölzer, Lisa Weichl und Oxana Pozdeev sogenannte Utility Filme entwickelt. Diese kurzen Videoclips kommen fast gänzlich ohne Sprache aus und erläutern dem Mitarbeiter auch komplexe Tätigkeiten auf anschauliche Weise. Die schrittweise Darstellung ermöglicht so die Vermeidung von Miss-verständnissen, speziell über Sprachbarrieren in der internationalen Kommunikation hinweg.
Auch die Auszubildenden der Firma Schunk aus Heuchelheim hatten sich mit ihrem Projekt „Tap Density“ hervorragend vorbereitet, scheiterten aber in der Kategorie Produktionsablauf und Logistik knapp. Dennoch fand die Idee von Kay Rauber, Florian Tröller, Jona Spangenberg und Benjamin Krutzky, bei der durch eine clevere Eigenkonstruktion Material für den Sinterprozess immer auf die gleiche, messbare Dichte gebracht wird, großen Anklang.  

„Die frischen Ideen der jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können einen wichtigen Beitrag für Produktivität und Wachstum leisten. Neben Verbesserungen für eine innovative Organisation, haben die Teams heute auch innovative Kombinationen von bestehenden Produkten und Dienstleistungen sowie Innovationen von Betriebs- und Produktionsprozessen präsentiert. Speziell unsere beiden mittelhessischen Firmen haben gezeigt, wie wichtig sie den kreativen Unternehmergeist ihrer Auszubildenden nehmen“, freute sich auch Dr. Dirk Hohn, Geschäftsführer der HESSENMETALL Bezirksgruppe Mittelhessen. Im aktuellen Wettbewerb hatten sich 26 Teams angemeldet; letztes Jahr waren es 25 und zu Beginn, im Jahr 2008 waren 18 Gruppen angetreten. Und im nächsten Jahr würden es wieder mehr, zeigte sich Hohn zuversichtlich. Denn im Grunde seien alle Gewinner. Auch wer hier nicht den Sieg davontrage, habe seinem Betrieb doch echte Innovation verschafft.

Erfolgreich war in der Kategorie Administration und Personalmanagement das Team der Adam Opel AG mit ihrer Datenbank „Trainee Market“. In der Kategorie Produktionsablauf und Logistik gelang dem Team der Samson AG, Frankfurt mit der Neukonstruktion eines Montagebocks der Sprung auf das oberste Treppchen. Zusätzlich wurde das Team von Continental Automotive Bebra, das als einziges mit Trainees angetreten war, mit einem Sonderpreis für ihre  Überlegungen zur Reduzierung der Dimensionsschwankungen beim Spritzgießprozess ausgezeichnet.


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